Das pittoreske Hügelstädtchen Montalcino liegt 40 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Siena und ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Die Weinberge umfassen insgesamt 2800 Hektaren Rebfläche. Sie ist aufgrund der internationalen Nachfrage nach Brunello-Weinen in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Im Anbaugebiet werden Brunello di Montalcino DOCG sowie die DOC-Weine Rosso di Montalcino, Sant’Antimo und Moscadello di Montalcino produziert.

Ein Brunello muss ausschliesslich aus Sangiovese-Trauben gekeltert sein. Da oft spezielle Klonselektionen im Anbau sind, wird oft auch von der Brunello- oder Sangiovese-Grosso-Traube gesprochen. Der Ertrag ist auf maximal 8000 Kilogramm pro Hektare begrenzt. Brunello wird erst ab dem 1. Januar des fünften auf die Ernte folgenden Jahres für den Handel freigegeben. In dieser Zeit muss er mindestens zwei Jahre in Eichenfässern lagern und er darf frühestens vier Monate nach der Abfüllung verkauft werden. Was als Brunello di Montalcino Riserva angeboten wird, braucht ein zusätzliches Ausbaujahr.

Ende des 19. Jahrhunderts bot Biondi-Santi die ersten Rotweine aus Montalcino unter dem Namen «Brunello» an. Berichte über die herausragende Qualität der Weine aus diesem Gebiet findet man allerdings bereits in Dokumenten aus dem 16. Jahrhundert. Der Wein wurde dank seiner Güte und Exklusivität Kult. Bis in die Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Name Brunello ausschliesslich von Biondi-Santi verwendet und noch bis in die 1970er-Jahre stammte der Grossteil der Produktion von diesem Weingut. In dieser Zeit gab es bloss zwei Dutzend Produzenten, heute sind es rund 200. 1960 wurde auf 60 Hektaren Brunello produziert, heute sind es 2000 Hektaren.

Der Brunello di Montalcino erhielt 1980 zusammen mit dem Vino Nobile di Montepulciano als erster die DOCG-Klassifikation. Jährlich kommen etwa 6,5 Millionen Flaschen Brunello auf den Markt, zwei Drittel davon gehen in den Export. Weitere 3,5 Millionen Flaschen werden als Rosso di Montalcino angeboten, ebenfalls ein reinsortiger Sangiovese, der bereits nach einem Jahr Ausbau in den Verkauf gelangen kann.

Im Weintyp Sant’Antimo dürfen im Gegensatz zu Brunello und Rosso di Montalcino neben Sangiovese auch noch andere Sorten verwendet werden.

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